Bei der Idee für ein Eisenbahnglossar wurde schnell klar, dass ein eigenes Glossar für die Modelleisenbahn nicht fehlen durfte. Indes ist die Erstellung eines solchen Werkes doch umfangreicher als zunächst angenommen. Daher sind hier auch erst einmal recht wenige Begriffe vermerkt (nämlich die, die bei der Erstellung des Eisenbahnglossars “abgefallen” sind). Trotzdem soll auch dieses Werk weitergepflegt werden.
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Die verwendeten Produkt- und Firmennamen sind in der Regel eingetragene Warenzeichen und somit geschützt.C nach obenC-Gleis Von Märklin entwickeltes H0 Gleissystem, welches das Märklin M-Gleis ablöste. nach oben D Decoder Im Digitalsystem verwendetes Bauteil im Modellfahrzeug (auch Weiche oder Signal), das die ankommenden Stromimpulse in Befehle umwandelt. nach oben DELTA Elektronisches Fahrsystem der Firma Märklin. Mit diesem System können vier verschiedene Triebfahrzeuge unabhängig voneinander auf der Gleisanlage bewegt werden. Genutzt werden einfache Digitalsystemkomponenten des Motorola Protokolls. nach oben Digitalsystem
Elektronisches Mehrzug-Fahrsystem. Durch Nutzung der Digitaltechnik werden neben dem eigentlichen Fahrstrom auch Befehle wie Fahrgeschwindigkeit, Bremsverzögerung sowie Funktionen wie z.B. Licht an - Licht aus über die Schienen an die Fahrzeuge gesendet. Dazu benötigt jedes Fahrzeug eine eigene Digitaladresse. Die Fahrzeuge müssen mit sog. Digitaldecodern ausgestattet sein.
Es gibt verschiedene Protokolle, die nicht gemischt einsetzbar sind. nach oben Digitaladresse Um im Digitalsystem die einzelnen Fahrzeuge oder auch Bauteile wie Weichen ansprechen zu können, benötigt jedes dieser Gegenstände eine eigene Adresse, die aus Ziffern besteht. Je nach Digitalsystem können mehr oder weniger Adressen angesprochen werden. nach oben Digitaldecoder siehe Decoder nach oben Diorama Miniaturthema Bei der Modellbahn versteht man darunter eine ausschnittsweise Darstellung der Wirklichkeit in
verkleinertem Massstab mit hoher Detail- und Realitätsgenauigkeit. nach oben Dreileiter Stromsystem, welches zusätzlich zu den beiden leitenden Schienensträngen noch einen dritten Leiter verwendet, der meist in der Mitte der Gleise liegt (Mittelleiter). nach oben
E European Union of Model Railroad and Railroad Fans Englische Bezeichnung des MOROP nach oben H H0 Bezeichnung für Modellbahnen mit der Spurweite 16,5mm und dem Massstab 1:87. nach oben H0e Bezeichnung für Modellbahnen mit der Spurweite 9mm und dem Massstab 1:87 (Schmalspur “Engspur” - Im Vorbild 600 bis 750 mm). nach oben H0m Bezeichnung für Modellbahnen mit der Spurweite 12mm und dem Massstab 1:87 (Schmalspur “Meterspur” -
Im Vorbild 900 bis 1000 mm). nach oben Hundeknochen Bezeichnung für eine Modelleisenbahnanlge, bei dem die Gleisführung in Form eines eines gestauchten Ovals vorliegt. nach oben M Metall Gleis
Gleissystem von Märklin. Nähere Beschreibung unter M-Gleis nach oben M-Gleis Abkürzung für “Metall-Gleis”. Die Firma Märklin hatte bis vor einigen Jahren H0 Gleise als reine Metallgleise im Angebot. Der Nachfolger wurde dann das C-Gleissystem. nach oben Mittelleiter Bei Dreileitersystemen in der Mitte der Gleise verlegte Stromschiene. Bei Märklin auch “Punktkontakt” oder “Puko” genannt. nach oben MOROP
Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas, gegründet 1954 als “Verband der Modelleisenbahner Europas”. Der Sitz ist in Bern. Ziel des Verbandes ist unter anderem die Ausarbeitung von Normen Europäischer Modellbahnen (NEM).Dazu wurde ein “Technischer Ausschuss” gegründet, der durch Ergänzung und Überarbeitung dieses Regelwerk der Entwicklung auf dem Modellbahnsektor anpasst.
Der MOROP hat über 24 Landesverbände und mehr als 30.000 Einzelmitglieder. Die Internetadresse lautet: www.morop.org nach oben N Bezeichnung für Modellbahnen mit der Spurweite 9mm und dem Massstab 1:160. nach oben Nm Bezeichnung für Modellbahnen mit der Spurweite 6,5mm und dem Massstab 1:160 (Schmalspurbahnen). nach oben NEM Abkürzung für “Normen Europäischer Modellbahnen” nach oben Normen Europäischer Modellbahnen (NEM)
Der MOROP erarbeitet diese Normen, die zur Vereinheitlichung der Modellbahnlandschaft führen sollen. In den NEM werden z.B. die Ausführung der Kupplungen, die Schaltung der Digitaldecoder etc. festgeschrieben.Aber auch die Epochen der Eisenbahn sind als NEM festgeschrieben. Einen Auszug dieser NEM können Sie unter “Eisenbahnepochen nach NEM” sehen. Die Normensammlung gibt es zum Beisbiel bei den Online Seiten des MIBA oder direkt bei der MOROP nach oben National Model Railroader Association (NMRA) Die nationale Vereinigung der Amerikanischen Modelleisenbahner. Wie in Europa die MOROP, so hat auch
die NMRA Normen entwickelt, die vor allem für die amerikanischen Modellbahner Gültigkeit haben. nach oben NMRA Abkürzung für “National Model Railroader Association” nach oben P
PuKo Abkürzung für Punktkontakt nach oben Punktkontakt Auch als “PuKo” bezeichnet. Mittelleiter bei Märklin - Bahnen. Die dritte Stromschiene ist dabei nicht
durchgängig, sondern steht bei jeder Schwelle als kleiner Kontakt hervor. Dadurch wird der Mittelleiter nicht so sichtbar. nach oben S Selectrix Mehrzugsteuerung der Firma Trix. Durch die geringen Abmessung der Decoder war Selectrix am Anfang der Digitalsysteme die einzige Wahl, kleine Fahrzeuge (Spur N oder Schmalspurfahrzeuge H0m / H0e) zu digitalisieren. nach oben T TT
Modelleisenbahn mit der Spurweite 12 mm und dem Massstab 1:120. nach oben U Union Européenne des Modélistes Ferroviaires et des Amis des Chemins de Fer Französiche Bezeichnung der MOROP nach oben V Verband der Modelleisenbahner und Eisenbahnfreunde Europas Siehe unter MOROP nach oben Z
Modelleisenbahn mit der Spurweite 6,5 mm und dem Maßstab 1:220 (kleinste serienmäßige Modelle) nach oben Zinkpest In den Kriegs- und Nachkriegsjahren wurden die Modelllokomotiven und -waggons aus einer Zinklegierung gefertigt, die bisweilen zu hohe Blei- und Kupferanteile aufwies. Diese Verunreinigungen machen das
Material mit der Zeit brüchig, was zur langsamen Zerstörung der Modelle führt. nach oben |