Obwohl schon nach den Richtlinien der Deutschen Reichsbahn entworfen, erhielten die 29 Lokomotiven noch die Nummern EP 2
20 006 bis EP 2 20 034 und einen braun lackierten Aufbau mit schwarzem Rahmen und rotem Fahrwerk. Geliefert wurden alle Lokomotiven von der Münchener Lokomotivschmiede J.A. Maffei von 1925 bis 1927. Und wie alle bayerischen Elektroloks hatten auch die E32 eine Tür in der Stirnwand, die es ermöglichte, den Lokführer auch während der Fahrt zu erreichen. Nach der Einführung des Nummernschemas der Deutschen Reichsbahn wurden die Lokomotiven in E 32 06 bis E 32 34 umbenannt und erhielten dann
auch später die grüne Reichsbahn Farbgebung. Die Lokomotiven hatten dreifach gekuppelte Treibräder und vorne und hinten je eine Laufachse. Das erste Einsatzgebiet war die Strecke München - Garmisch, auf welcher die Maschinen in erster Linie Personenzüge zu befördern hatten. Nachdem alle Maschinen ausgeliefert waren, wurde das Einsatzgebiet auf ganz Oberbayern ausgedehnt und im Jahre 1933 kam das damals neu elektrifizierte Augsburg hinzu. Nachdem die Höchstgeschwindigkeit von
75km/h sich als zu niedrig herausstellte, liess die Deutsche Reichsbahn die Maschinen E 32 26, E 32 29, E 32 18, E 32 30, E 32 32, E32 17, E 32 13 und schliesslich die E 32 07 auf eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h umbauen und sie mit den neuen Nummern E 32 101 bis E 32 108 umzeichnen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, der vier der Lokomotiven bis nach Norwegen verschlug, waren fünf irreparabel und mussten ausgemustert werden. Die
restlichen 24 Maschinen wurden zunächst wieder auf den bayerischen Strecken eingesetzt, dort jedoch bald von neuen E 41 oder freigewordenen E 44 abgelöst. Ihre neue Heimat waren dann die Bw Basel, Freiburg und Haltingen. Von dort übernahmen die Lokomotiven Dienste auf der Wiesen- und Wehratalbahn, bis auf der Wehratalbahn im Jahre 1968 der Reisezugdienst eingestellt wurde. Die Baureihe E32 wurde nicht in das DB-Modernisierungsprogramm von 1956/57 aufgenommen und so kam bald das Ende
der südbadischen Maschinen. Einzig in Frankfurt/M. und München konnte man bis ins Jahr 1972 noch 132er sehen, die Zuggarnituren bereitstellten oder als Heizlok dienten. nach oben
Gebaute Stückzahl | 29 |
| 1.1.1970 | 16 | Betriebsnummern: 132 008, 132 010,
132 011, 132 012, 132 016, 132 020, 132 020, 132 024, 132 025, 132 027, 132 034, 132 101 bis 132 104, 132 107, 132 108 | 1.1.1970 | 16 |
| 1.1.1970 | 8 | | Ausmusterung | | am 1.08.1972 132 011, 132 012, 132 024, 132 027, 132 101, 132 103, 132 104, 132 107 alle Bw München-Hbf |
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Technische Daten: | | Achsfolge: | 1’C1’ | Vmax: | 75 km/h (132 101 bis 132 108: 90 km/h) | Dauerleistung: | 1010 kW bei 64 km/h
(132 101 bis 132 108 bei 78 km/h) | Dienstlast Lok alleine | 85 Mp | |
Länge über Puffer | ? | Anzahl der Motoren |
2 | Antrieb | Stangen | |
Hersteller mech. Teil | Maffei | Hersteller el. Teil |
BBC |
| nach obenQuelle:
Wolfgang Fiegenbaum; Heinz Sickert: Lokomotiv- und Triebwagenlexikon Deutsche Bundesbahn Ausgemusterte Fahrzeuge 1970 – 1979. – 1981. Kohlhammer Edition Eisenbahn (ISBN 3-17-007069-X) |
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