Die Siebziger Jahre
sind die Jahre des Popstils. Auch das experimentelle Farbkonzept der Deutschen Bundesbahn erhielt vom Volksmund den Namen »Popfarben«. Dieses Experiment wurde grossflächig durchgeführt. Dazu wurden 145 Schnellzugwagen in den neuen Farben lackiert. Sie finden auf dieser Seite eine Tabelle, in welcher alle zum Versuch umlackierte Schnellzugwagen gelistet sind.
Um sich ein Bild von der Farbgebung der Fahrzeuge machen zu können, können Sie einen Schnellzugwagen in der gewünschten Farbe lackieren (Java Skript muss aktiviert sein) Besonders wird hier auf die beiden Triebzug-Baureihen 614 und 420/421 eingegangen, sind doch diese beiden Baureihen zusammen mit der »Pop-Ära« quasi auf die Welt gekommen.
Aufstellung der Popfarben bei den SchnellzugwagenFür den Versuch wurden 145 Schnellzugwagen in den entsprechenden Farben lackiert. Nachfolgende Tabelle listet die Anzahl der einzelnen Schnellzugwagen auf: An- zahl der Wa- gen | Farb kombination | Wagentypen und Anzahl der Wagentypen | Aüm 202 | Aüm 203 | ABüm 223 | ABüm 225 | ABvü mz 227 | Büm 232 | Büm 233 | Büm 234 | Bcüm 243 | Bcümk 255 | BDüm 273 | Bwüm z 237 | BRbu ümz 285 | Düm 902 | WRüm h 132 | WRüg e 152 | WLAB ümh 174 |
145 | Gesamt | 2 | 5 | 4 | 17 |
1 | 8 | 2 | 68 | 6 | 1 | 4 | 1 | 5 | 9 | 1 | 5 | 6 | 26 | Blutorange Kieselgrau | 1 | 4 | 3 | 17 | 1 | | | |
| | | | | |
| | | 17 | Purpurrot Kieselgrau | | | |
| | | | |
| | | | 5 | | 1 | 5 |
6 | 3 | Rotviolett
Kieselgrau | | | | | |
| | | 3 | | | | | | |
| | 2 | Blaulila Kieselgrau | | | | |
| | | | 2 | | | | | |
| | | 85 | Kobaltblau Kieselgrau | | 1 |
| | | 7 |
1 | 68 | 1 | 1 | 4 | 1 | | 1 | | | | |
12 | Chrom- oxydgrün Kieselgrau | 1 |
| 1 | | |
1 | 1 | | | | | | | 8 |
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nach obenLackieren Sie die Popwagen !nach oben Popfarben bei der Baureihe 614Näheres zur Baureihe 614 
| Die Prototypen 614 001 bis 004 mit Mittelwagen 914 001 und 002 (Baujahr 1971-1972),
sowie die erste Serie 614 005 bis 054 mit Mittelwagen 914 003 bis 027 (Baujahre 1973-1975) wurden bereits ab Werk mit der Poplackierung Blutorange/Kieselgrau versehen. Die letzte Serie (Baulos 3); 614 055 bis 084 mit Mittelwagen 914 028 bis 042 erhielt dann das seit 1975 gültige Farbschema Ozeanblau/Beige. |
nach obenPopfarben bei den Baureihen 420 und 421
Näheres zur Baureihe 420/421 
| Neben der Baureihe 614 waren die im Oktober 1969 ausgelieferten »Prototyp«-Elektrozüge der Baureihe 420/421 weitere Vertreter der Popfarben - Fahrzeuge. Bei den Prototypen wurden folgende Farbvarianten vorgestellt: 420 001 / 421 001 / 420 501:
»Reinorange / Kieselgrau« S-Bahnnetz Rhein-Ruhr 420 002 / 421 002 / 420 502: »Kobatblaul/ Kieselgrau« S-Bahnnetz München 420 003 / 421 003 / 420 503: »Purpurrot / Kieselgrau« S-Bahnnetz Frankfurt Die erste Lieferung der Baureihen 420 / 421 in den Jahren 1972 bis 1975 war für die S-Bahn München gedacht. Bei einer Volksbefragung entschied sich die Münchener Bevölkerung für die weiß-blaue Lackierung ihrer Züge. Diese Fahrzeuge erhielten kobaltblaue
Fensterbänder und Zierstreifen. Auch die Anschriften waren in dieser Farbe gehalten (Siehe Bild links). | Die Fahrzeuge der nächsten Baulose wurden dann ab Werk in Orange/Kieselgrau lackiert. Erst ab 1984 erhielten die Münchener Baureihen der 420/ 421 im Rahmen der fälligen Hauptuntersuchungen auch die Orange / Kieselgraue Farbgebung. Die S-Bahn
Frankfurt sollte einePurpurrot/Kieselgraue Farbgebung erhalten. Zugunsten einer freizügigen Verwendung der Fahrzeuge wurde dieses Farbkonzept jedoch nicht durchgeführt und die Frankfurter S-Bahn Fahrzeuge erhielten auch die Orange/Kieselgraue Fabgebung. Der Triebzug 420 003 blieb somit bis zu seiner Umlackierung ein Einzelgänger. nach oben |
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