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B
-
Hauptzeichen für Reisezugwagen 2. Klasse
- Abkürzung für Bauart
- Achsfolge B
siehe Achsfolge
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Bahnanlagen
Alle zum Betrieb einer Eisenbahn erforderlichen Anlagen (keine Fahrzeuge). Es wird unterschieden zwischen Bahnanlagen der
Bahnhöfe, der freien Strecke und sonstige Bahnanlagen. Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im allgemeinen die Einfahrsignale oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.
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Bahnbetriebswerk (Abk: BW)
Anlage zur Behandlung und zum Unterhalt der Triebfahrzeuge. In einem Bahnbetriebswerk werden die Brennstoffvorräte der Dampf- und Dieselloks ergänzt, die Lokomotiven nach dem Einsatz abgestellt bzw. für den nächsten Einsatz vorbereitet. Je nach der in einem Betriebswerk unterhaltenen Triebfahrzeuge, sind unterschiedliche Einrichtungen vorhanden. Heute sind die Betriebswerke für Elektrolokomotiven und Diesellokomotiven vor allem zum Abstellen, Betanken, Besanden und für Reparaturen ausgerüstet.
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Bahnhof (Abkürzung Bf.)
Bahnanlage mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, ausweichen oder wenden dürfen.
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Bahnpostwagen
Wagen der Post, in dem Briefe, Pakete etc. transportiert werden. Das Sortieren der Post findet während der Fahrt statt. Bei der Deutschen Post AG gibt es keine Bahnpostwagen mehr.
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Baldwin Locomotive Works
Weltweit größter Dampflokproduzent. Gegründet 1831 von
William Baldwin in Philadelphia, USA

BASA
Abkürzung Bahnselbstwählanschluss, ehem. bahneigenes Telefonnetz. Das Netz wurde inzwischen privatisiert.
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Baureihe (Abk: BR)
Kennzeichen, um Triebfahrzeuge in Klassen einteilen zu können (Dampf, Diesel etc) und Lokomotivfamilen zu benennen. Detaillierte Informationen unter
Bahntechnik -> Baureihen
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BBÖ
Kürzel für Bundesbahnen in Österreich (bis 1938) Danach ÖBB
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BD
- Kürzel für Bundesbahndirektion der DB
- Hauptzeichen für Reisezugwagen 2. Klasse mit Gepäckabteil
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BDZ
Kürzel für Bulgarische Staatsbahnen.

Bekohlungsanlage
Teil eines Dampf-
BW’s. In einer Bekohlungsanlage wird der Tender einer Dampflok mit Kohle gefüllt. Vor dem Bekohlen wird die Kohle gewogen. Je nach Grösse des BW´s bzw. der dort zu bekohlenden Lokomotiven gibt es unterschiedliche Bekohlungsanlagen.
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Besandungsanlage
Teil des
BW’s, in welchem die Sandbehälter der Lokomotiven mit Streusand (zum Bremsen bzw zur Erhöhung der Reibung) aufgefüllt werden.
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Betra
Abkürzung für Betriebs- und Bauanweisung
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Bf
Abkürzung für
Bahnhof
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Bfo
Abkürzung für Bahnhofsfahrordnung
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Bk
Abkürzung für
Blockstelle
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Bksig
Blocksignal

Blasrohr
Siehe Abblasrohr
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Blockstelle
Bahnanlage, die eine Blockstrecke begrenzt. Eine Blockstelle kann zugleich als Bahnhof, Abzweigstelle,  Überleitstelle, Anschlussstelle, Haltepunkt, Haltestelle oder Deckungsstelle eingerichtet sein.
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Blockstrecke
Gleisabschnitt, in den ein Zug nur einfahren darf, wenn er frei von Fahrzeugen ist.
nach obenAe4/4 der BLS

BLS
Abk.: Bern-Lötschberg-Simplon-Eisenbahn
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BoBo
Achsfolgebezeichnung für zwei Drehgestelle mit jeweils zwei einzelnangetriebenen Achsen, eigentlich Bo'Bo'
Siehe:
Bauart und Achsfolge,
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Bogenweiche
Weiche mit zwei gekrümmten Zweigen, wegen der Seltenheit der
Außenbogenweiche meist kurz für Innenbogenweiche
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Bombardier
Bombardier Transportation ist weltweiter Marktführer in der Schienenverkehrstechnik und den damit verbundenen  Dienstleistungen. Das breite Produktangebot umfasst Schienenfahrzeuge für den Personenverkehr, komplette Schienenverkehrssysteme, Lokomotiven, Güterwagen, Antriebstechnik und Zugsteuerung sowie Signaltechnik und - systeme. Am 1. Mai 2001 übernahm Bombardier Transportation mit der
Adtranz eines der grössten Unternehmen in der internationalen Schienenverkehrsindustrie.
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Booster
meist in ein Drehgestell eingebautes Zusatztriebwerk, das dem kurzzeitigen Leistungszuwachs dient - etwa beim Anfahren. Der Booster war bei US-amerikanischen Loks verbreiteter als hierzulande.
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Borsig
ehemalige Lokomotivfabrik in Berlin
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Boxpok-Rad
gelochtes Scheiben-Lokrad, das für höhere Achslasten konstruiert wurde.
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BR
1. Abkürzung für British Railways: Britische Eisenbahnen.
2. Abkürzung für
Baureihe
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Bremse
Eine Lokomotive hat einen Satz Bremsen für die eigene Verzögerung. Um den Zug zu bremsen, ist ein weiterer Hebel / Schalter vorhanden, der die Bremsen der Wagen auslöst. Dies geschieht über Druckluft / Dampf, oder Unterdruck (Vakuum).
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Bremszettel
Dokument für den Lokführer mit Angaben über Wagenanzahl und Zugmasse
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Bstg
Abkürzung für Bahnsteig
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Bubikopf
Spitzname der Tenderlok
BR 64
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Buchfahrplan
Der Buchfahrplan ist der Fahrplan des Triebfahrzeugführers. Hier sind sämtliche auf der Strecke gelegenen 
Bahnhöfe, Haltepunkte und Blocksignale aufgeführt. Dabei steht die Ankunftszeit, die Abfahrtzeit und sonstige Informationen wie Gefälle der Strecke, besondere Signale andere Besonderheiten, z.B. Hinweise auf  Oberleitungssignale oder Frequenzen für den Zugbahnfunk.Siehe: EBuLa, La,
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Bw
Abk.:
Bahnbetriebswerk
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Bww
Bahnbetriebswagenwerk, Wartungs- und Reparaturstätte für Wagen
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Bügel
salopper Audruck für den Dachstromabnehmer bei E-Loks, Fachausdruck = Pantograph
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Bügeleisen
Spitzname für meist 3-achsige Klein-E-Lok mit abgeschrägten Vorbauten
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Bügelfalten-Lok
Spitzname der DB E-Lok 10 mit stömungsgünstigem Lokkasten
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Aktualisiert am
30.Januar 2005

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